Israel: Die Top 10 Tipps

Isreal Bethlehem Banksy Street Art

Wenn man an Israel denkt, wird der Eindruck leider von Nachrichten über Krieg, Unterdrückung und Aufständen überschattet. Und auch wenn man am Flughafen Ben-Gurion ankommt merkt man die auffällig hohe Präsenz von Maschinengewehren. In Tel-Aviv gibt es Einkaufszentren mit Metalldetektor und in den Cafés sieht man auch gerne 18-Jährige Soldaten nach dem Dienst mit dem Gewehr lässig an den Tisch gelehnt, während sie ein Bier trinken.

Israel ist aber nebenbei auch ein traumhaft schönes Land, mit spektakulären Landschaften, tollen Stränden und einem spannenden Nachtleben. Auch wenn man immer wieder daran erinnert wird, kann man den politischen Konflikt leicht vergessen und die schönen Dinge konzentrieren.

Hier sind die zehn schönsten Dinge, die einem dabei helfen.

1. Über die Dächer von Jerusalem gucken

Al Aqsa Mosque, Jerusalem, Israel
Al Aqsa Mosche, Jerusalem, Israel

Die meisten Hostels oder Cafés haben eine Terrasse von der aus man einen wunderbaren Blick auf die kleinen Gassen und Wege bekommt. Die alte Stadtmauer, die die Altstadt umrundet bietet einen wunderschönen Spaziergang für wenig Geld (ca. 16 Shekel Erwachsene, 8 Shekels Kinder). Mehr Information hier.

In jedem Fall kriegt man eine tolle Sicht auf die beeindruckende Al Aqsa Moschee, wenn auch durch unzählige Satellitenschüsseln hindurch. Außerdem bekommt man einen guten Überblick über die verzweigten und weitläufigen berühmten Märkte und engen Gassen und wie eng die heiligsten Orte von vier großen Religionen hier aneinander liegen.

2. Sich im toten Meer treiben lassen

„Floating“ soll ja angeblich therapeutische Effekte haben, wenn man den Prospekten von den vielen Anbietern glaubt, die für wenige Minuten in einer Floatingmuschel viel Geld verlangen. In Israel bekommt man es umsonst, in dem größten Floating Bad: dem toten Meer.

Die bekanntesten und schönsten Strände sind in Ein Gedi, ca. 1-2h von Jerusalem entfernt über die Autobahn 90. Bevor man ins Meer springt kann man sich noch in einem der Schlammlöcher mit toten Meer Schlamm einschmieren, der gut für die Haut sein soll.

Das typische Foto mit der Zeitung dar auch nicht fehlen, also vergesst eure Requisiten nicht.

3. Spaziergang von Tel-Aviv nach Jaffa

Tel Aviv - Jaffa Promenade, Israel
Tel Aviv – Jaffa Promenade, Israel

Tel-Aviv und Jaffa sind durch eine Strandpromenade verbunden mit tollen Blicken aufs Meer, die Strände und (je nachdem in welche Richtung man guckt) auf die Skyline von Tel-Aviv. Der Spaziergang dauert etwa eine Stunden, wenn man der Versuchung widerstehen kann anzuhalten und Fotos zu machen.

Mit Sonnenuntergang ist der Weg gleich noch viel schöner.

4. In einem Kibbutz schlafen

Kibbutz sind selbstorganisierte, weitesgehend autonome Gemeinden, die viele Bedürfnisse des täglichen Lebens im eigenem Anbau erstellen. In den 70er waren sie vor allem unter der Hippie Bewegung beliebt und wurden oft romantisiert.

Heutzutage haben die meisten Kibbutz ihren Geschäftssinn entdeckt und bieten zu Hotelpreisen Übernachtungen mit Kibbutz Erfahrung an. Dennoch sind die Kibbutz ein wichtiger Teil der isrealischen Kultur und mit den Einnahmen wird die Gemeinde unterstützt. Obwohl es nicht leicht ist, ein Kibbutz zu finden, lohnt es sich aber.

Mehr Informationen zu Kibbutzhotels gibt es hier.

Wer etwas mehr Zeit hat, kann auch als Freiweilliger in ein Kibbutz und bekommt Essen und Unterkunft gegen Arbeit. Mehr Information hier.

5. Über die Grenze nach Ramallah

Die Grenze zu überqueren ist schon einmal ein Abenteuer. Busse fahren täglich von der Jerusalem Busstation in der Nähe des Damaskus Tors ab. Die Fahrt dauert ca. 40 min. Ganz wichtig: Pass nicht vergessen, den braucht man spätestens am Checkpoint. Hier müssen alle raus aus dem Bus und zu Fuß durch die Kontrolle. Touristen werden relativ schnell durch gewunken. Für viele Einheimische des Westjordanlandes ist es aber größere Odyssee. Viele arbeiten in Jerusalem müssen täglich auf dem Weg zur Arbeit die Grenze überqueren. Sie sind dazu gezwungen um 5 Uhr morgens aufzustehen, um nicht zu spät zu kommen.

Wer Fotos machen will, sollte das am Besten heimlich tun. Sonst wird man auch mal von einem übereifrigen Teenanger Soldat angemacht, dass man die „Nationale Sicherheit gefährdet“ und läuft Gefahr, dass die Kamera konfisziert wird, wie es mir beinahe passiert ist.

Endlich in Ramallah angekommen merkt man sofort den Unterschied. Alles ist lauter und voller und leider auch viel ärmer. Nachdem man die ersten Eindrücke verarbeitet hat, ist Yassir Arrafats Grab eines der Touristenattraktionen. Wenn man einem der Trubel zu viel wird, bietet sich an, eine Kaffee Pause im Stars & Bucks Café zu machen und den Manara Paltz vom Fenster aus zu beobachten.

Ramallah, Westbanks Israel
Ramallah, Westbanks

6. Sonnenuntergang vom Strand in Tel-Aviv

Tel Aviv hat eine etwa 200 km lange Küste and der mehr als 50 öffentliche Strände liegen. Das macht es leicht ein nettes Plätzchen zu finden, um den Sonnenuntergang über dem Meer zu sehen. Wie immer sind die zentraleren Strände voller als diejenigen, die etwas außerhalb liegen.

7. Banksy Werke auf der Mauer zum Westjordanland suchen

Banksy in Bethlehem, Israel
Banksy in Bethlehem, Israel

Auf dem Weg nach Bethlehem muss man wieder den Checkpoint zu Fuß durchlaufen. Auf dem Weg kommt man an einem guten Stück der Mauer entlang. Viele bekannte und unbekannte Künstler haben sich hier verewigt, drücken ihren Protest und ihre Solidarität aus. Hier kann man auch berühmte Werke z.B. vom Straßen Künstler Banksy finden. Darunter das „Girl and the soldier“.

8. Visit the Church of the Nativity in Bethlehem

Israel Bethlehem, Nativity Church
Israel Bethlehem, Nativity Church

Bethlehem is about 1 hour from Jerusalem. There are buses going or you can just take a taxi.

The Church of the Nativity is one of the oldest churches in the world.

The actual alleged site of Jesus‘ birth, is located in a cave in the church, the exact spot being marked with a star.

Do notice on the way out the bullet holes in the wall from the 2002 siege of the church.

9. Wonder around in the „Bauhaus quarter“ or White City in Tel Aviv

Take a tour around Rothschild Boulevard, Dizengoff Street, Bialik Street and the Neve Tzedek neighborhood to see the numerous white Bauhaus style buildings, that gave this area the name „White City“ and a 3rd spot on the Conde Nast Traveler magazine 14 cities every architecture lover must visit.

10. Go trend hunting in Jaffa

Jaffa is one of the world’s oldest cities and hosts the oldest seaport in the world. But in the last years it has become one of the hottest places for designers and artists or simply the “cool crowd”. Have a look around the small stores and boutiques. Check out the people, while watching street artists on the steps of the clock tower.

Street Artists in Jaffa Clock Tower, Israel
Street Artists in Jaffa Clock Tower, Israel

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